Malaria

ist eine fieberhafte Tropenkrankheit, die durch Mücken übertragen wird und unbehandelt nicht selten zum Tode des Infizierten führt. Sieben Tage nach dem Stich durch eine infizierte Mücke kann es zu ersten Symptomen kommen. Eine gute Impfvorsorge gibt es nicht. Mückenschutz ist die beste Vorsorge. Malariamedikamente als Prophylaxe sind zusätzlich in vielen Ländern für Reisende sehr sinnvoll. Welche Medikamente genommen werden sollen, legt der Tropenmediziner mit dem Reisenden bei der persönlichen Beratung fest.

Eine frühzeitige Malariatherapie ist immer erfolgreich. Wird zu Beginn der Erkrankung Zeit verschenkt, d.h. die Therapie verzögert, so verselbstständigt sich der Krankheitsverlauf häufig: die starke Vermehrung der Parasiten in den Blutgefäßen des Kranken und andere Mechanismen können zu lebensbedrohlichem Organversagen führen.

Auch bei kurzen Reisen lohnt eine adäquate Malariaprophylaxe, ggf. auch mit Medikamenten. Dies schützt aber nicht in jedem Fall gegen eine Infektion. Zudem tarnt sich die "Malaria tropica" häufig als Grippe oder als Durchfallerkrankung, die erst nach Rückkehr in der Heimat auf-treten kann. Sie wird häufig nicht ernst genommen und dem kundigen Tropenarzt zu spät vorgestellt: Dieser Zeitverlust entscheidet wesentlich mit über das Schicksal des Patienten.

Vorbeugung und Behandlung

Reisende sollten sich bei niedergelassenen Tropenmedizinern, reisemedizinischen Zentren oder Tropeninstituten beraten lassen.
Quelle: Wikipedia